Am Samstag den 09.02.2008 zum 10. Preisskat um den Pokal des Schönefelder Bürgermeisters in der Gaststätte Dymke in Waßmannsdorf, kamen 36 hoch motivierte Freizeit-Skatspielerinnen und Skatspieler zusammen. Meine Motivation war „Dabei sein ist alles“, die einiger anderer „Ich will (muss) gewinnen!“ Natürlich spielt man auch um zu gewinnen, aber nur und ausschließlich, auch wenn man weiß, man hat keine Chance? Bürgermeister Dr. Udo Haase erzählte mir nach dem Turnier, es habe auch schon mal in der Vergangenheit handfeste Auseinandersetzungen gegeben, weil dem Einen der nötige Einsatz bei dem Anderen fehlte, oder umgekehrt. Dieses mal zum Glück nicht, auch wenn vielleicht der Eine oder Andere gerne mal ….
Meinem Empfinden nach war das Spielniveau hoch, was ich bei einem Skatturnier dieser Größe nicht vermutet hätte, es hat mich aber auch nicht gestört. Habe ich doch zumindest mehr als nur die Erfahrung der „Demütigung“ durch Andere kennen gelernt, sondern auch den wirklichen Könnern über die Schultern gucken können. Gleich bei meinem ersten Skatturnier mit der Turniersiegerin Cindy Lehmann (2896 Punkte) und dem mehrmaligen und jetzigen Turniersieger Alfred Mette jun. (3347 Punkte) aus Selchow am Tisch zu sitzen und spielen zu können, war für mich ein besonders schönes Erlebnis. Den dritten Platz belegte mit hervorragenden 2861 Punkten Günter Baruth. Ich habe eigentlich nur noch, während der Spiele mit den Meistern gestaunt, was mich etwas und manchmal etwas mehr um meine Konzentration brachte. Ich habe aber auch sehr viel gelernt. Es hat mir einfach Spaß gemacht.
Der zweite Durchgang war etwas schwerer, obwohl ich mehr Punkte bekommen und mehr Spiele gewonnen habe. Die neuen (Gegen-) Spieler waren aber doch etwas
„verbissener“. So ist das eben, wenn jeder gewinnen möchte. Es gibt aber eben nur einen Gewinner und demnach auch viele Verlierer, oder besser gesagt, viele zukünftige Gewinner. Wer sich also für
das Skatturnierspiel begeistert, sollte aber nun ja nicht den Mut verlieren, mein Kopf ist auch noch dran. Auch die „Verbissenen“ müssen lernen mit den Anfänger klar zu kommen, schließlich hat ja
jeder mal angefangen. Was bisher im kleinen Kreis gereicht hat, muss auch irgendwann mal auf ein Turnier. Ich freue mich auf den nächsten und 11. Preisskat um den Pokal des Schönefelder
Bürgermeisters und hoffe, dass es dann noch mehr mutige Anfänger wie mich gibt, damit die Könner ihr „Können“ noch mehr zeigen und beweisen können. Ein Dank an die Gaststätte "Dymke", die ihren
Saal wieder gerne kostenlos zur Verfügung gestellt hat, die vielen Helfer und fleißigen Hände, ohne die dieses nicht möglich gewesen wäre und nicht zuletzt einen Dank an Bürgermeister
Dr. Udo Haase, der die Pokale und die Siegerprämien gestiftet hat.
Andreas Hochgesang
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