Donnerstag, 7. februar 2008
Werter Herr Ortsbeirat, Gemeindevertreter und Kreistagsabgeordneter Block,
es wäre natürlich angebrachter und schöner gewesen, Sie hätten sich inhaltlich zu meinem Bericht im Forum von www.unser-grossziethen.de geäußert, aber Sie ziehen es wohl lieber vor, sich aus der
Affäre zu ziehen und Nebenschauplätze aufzubauen! Sei es drum, ich habe nicht anderes von Ihnen erwartet.
Nun aber zu Ihrer e-mail vom 06.02.2008 an mich:
Ob sie sich fair verhalten oder nicht, bewerten andere, nicht sie selbst! Ob ich fair bin, dürfen Sie dann später auch mal bewerten! Sie bedanken sich in ihrem Flugblatt bei den Gemeindevertretern
für die Unterstützung dieses so wichtigen Projektes (DSL), wie sie schreiben, nicht aber bei Anderen! Seit dem die Karl-Marx-Straße ausgebaut wurde, stehen die Fragen zum DSL-Ausbau im Raum. Kramen
Sie doch mal bitte in den Protokollen der Gemeindevertretersitzungen ab 2003 und in den e-mail-Unterlagen des Bürgermeisters, vielleicht hilft Ihnen das beim Erinnern wer hier was angestoßen hat
und wer nicht! Sie schreiben, ich rede von so viel Wahlkampf. Woher wissen Sie wovon ich rede? Muss ich mir Sorgen machen? Werde ich abgehört oder gar ausspioniert? Gleichzeitig begrüßen Sie mich
ganz offiziell auf der politischen Bühne. Hören Sie auf, mich auf eine politische Bühne stellen zu wollen, da stehen schon genug andere, die davon keine Ahnung haben. Mein Bestreben ist es nur, als
Mitglied der Bürgerinitiative Unser Großziethen e.V. etwas für die Bürgerinnen und Bürger von Großziethen, also für uns alle, zu erreichen, das das Leben hier in unserem sympathischen Ort leichter
macht, nicht aber wie Sie, um mich profilieren zu wollen. Sie und ihre Wählergemeinschaft hatten viel Zeit und Gelegenheiten sich mit den Bürgerinnen und Bürgern von Großziethen und der
Bürgerinitiative Unser Großziethen e.V. auseinander zu setzen und zusammen zu setzen. Sie und Ihre Wählergemeinschaft glänzten aber immer mit Abwesenheit. Jetzt, wo es also darum geht sich in das
Gedächtnis der Wähler zu bringen, damit bei der Kommunalwahl für sie nichts Unangenehmes passiert, bewegen sie sich. Sie und Ihre Wählergemeinschaft, wie auch die anderen von uns Gewählten sind
aber nicht nur für den Zeitraum vor der nächsten Wahl gewählt worden. Aber das wissen sie bestimmt alle, oder? Sie legen großen Wert darauf, dass die Dinge, die ich über Sie verbreite auch stimmen.
Da können Sie sich sicher sein, dass ich auch großen Wert darauf lege. Stellen Sie sich einmal vor, ich würde nach der anstehenden Kommunalwahl behaupten, Sie würden nicht mehr Ortsbeirat,
Gemeindevertreter und Kreistagsabgeordneter sein und das würde gar nicht stimmen. Stellen Sie sich nur mal den Ärger vor, den ich nicht nur von Ihnen und Ihren Anwälten bekommen würde, sondern auch
von Ihren Anhängern, wie zum Beispiel von Frau Monika Krüger, die Sie ja schon einmal sehr mütterlich in einem Leserbrief verteidigt hat! Nein Danke, diesen Ärger will ich nicht. Es sei denn, ich
hätte Recht! Schauen wir mal!
Sie raten mir gut zu recherchieren und den Datenschutz zu beachten! Dito. Wie war das mit dem Schmutz vor der eigenen Haustür? Da springen sie auf den DSL-Zug auf, behaupten auch noch, dass sie die
Initiatoren dieser Bemühungen sind, zeigen aber gleichzeitig, dass sie überhaupt nicht wissen, um was es überhaupt geht. Sie haben dieses mal gar nicht recherchiert. Ihnen war das Thema DSL für
Großziethen bis vor kurzem gar nicht wichtig oder aufgefallen. Warum ich das so behaupten kann? Ganz einfach. Sonst wüssten Sie und Ihre Wählergemeinschaft, dass das, was sie inhaltlich in dem
Flugblatt geschrieben haben, sachlich falsch ist. Das zeigt einmal mehr, dass es ihnen nur um den Erhalt ihrer Positionen geht, nicht aber um die Sache oder um die Bedürfnisse und Wünsche der
Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde Schönefeld.
Noch ein Tipp: Großziethen gehört schon seit sehr langer Zeit zum Tarifgebiet C. Der offene Brief im letzten Gemeindeanzeiger, na ja, sage ich es mal wie ein Gentleman, den Sie ja
von mir erwarten, war inhaltlich wieder falsch. Sollten Sie also das nächste Mal einen offener Brief an den Regierenden Bürgermeister von Berlin und den Ministerpräsidenten des Landes Brandenburg
schreiben, recherchieren Sie einfach besser, Sie werfen damit sonst ein schlechtes Licht auf alle Großziethener und auf sich selbst. Nehmen Sie es also nicht nur nicht persönlich, sondern auch
sportlich!
Mit freundlichen Grüßen
Andreas Hochgesang
Neueste Kommentare